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    Von Laufrad bis Mountainbike

    Eröffnung: „Eins, zwei… Pumptrack!“

    N. BlugPumptrack Nierstein 2

    Endlich - in den Osterferien wurde die Pumptrack-Bahn in Nierstein nun offiziell freigegeben. Ran an die Bikes!

    N. BlugPumptrack Eröffnung

    Manchmal greifen einfach alle Rädchen ineinander. Nach einigen Planungen und Umbauten freut sich das Team der Mobilen Kinder- und Jugendarbeit des Oppenheimer Jugendhauses nun über die offizielle Einweihung der Pumptrack-Bahn durch die Stadt Nierstein. Vorausgegangen ist der Wunsch einer Dexheimer Konfirmandengruppe, in der eigenen Kirchengemeinde einen Treffpunkt für Jugendliche zu schaffen – mit Erfolg!

    „Drei, zwei, los!“ Auf das Startsignal von Bianca Müller, Sozialpädagogin im Oppenheimer Jugendhaus, gab es kein Halten mehr: Rund zehn Jugendliche zwischen neun und 16 Jahren brachten ihre Bikes in Position und flitzten einer nach dem anderen durch die gerade eröffnete Pumptrack-Bahn in Nierstein. In rasantem Tempo und mit waghalsigen Sprüngen zeigten sie ihr Können - dennoch achtete jeder auf den anderen. Kein Wunder, denn viele der teilnehmenden Jugendlichen haben nicht nur eigene Ideen zur Umsetzung der Bahn eingebracht, sondern übernahmen von Anfang an Verantwortung, sie mit zu pflegen. Nach und nach hat sich so die ehemalige Dirt-Bahn seit ihrem Umbau durch die Stadt Nierstein - fachlich unterstützt durch die Trailbau-Crew „Shapetastic“ aus Kaiserslautern - im Rahmen des Herbstferienprogramms 2021 des Oppenheimer Jugendhauses in die jetzige Pumptrack-Bahn zu einem Treffpunkt für junge Leute entwickelt.

    Nun galt es, die Pumptrack-Bahn am 22. April 2022 offiziell durch Jochen Schmitt, Bürgermeister der Stadt Nierstein und Norbert Engel (Beigeordneter für Soziales) zu eröffnen und freizugeben. Viele Gäste haben teilgenommen, darunter Helmut Lohkamp, Vorsitzender des Dekanatssynodalvorstands des Evangelischen Dekanats Ingelheim-Oppenheim, der Niersteiner Bio-Landwirt Klaus Strub, der die Fläche der Bahn zur Verfügung stellt sowie Gerhard Fitting, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinden Dexheim und Schwabsburg. Ein spannendes Projekt, junge Menschen in der Gemeinde zu beteiligen, so das einhellige Fazit.

    Gelungenes Kooperations- und Partizipationsprojekt von und für Jugendliche

    Das Organisationsteam der Mobilen Kinder- und Jugendarbeit des Oppenheimer Jugendhauses - Sozialpädagogin Bianca Müller und Sozialarbeiterin Heike Weber - freute sich sichtlich über das gelungene Kooperations- und Partizipationsprojekt mit der Stadt Nierstein, den Kirchengemeinden Dexheim und Schwabsburg und engagierten Bürgern. „Alle Rädchen haben ineinandergegriffen. Es ist einfach toll, was auf die Beine gestellt werden kann“, freut sich Müller, „wenn alle Kooperationspartner mit anpacken und die Interessen der jungen Leute umsetzen.“ Entstanden sei die Projektidee bereits vor drei Jahren, beim Konfi-Adventure, einem erlebnispädagogischen Abenteuerparcours mit Konfirmandengruppen des gesamten Dekanats Ingelheim-Oppenheim. An einer Mitmachstation wurden die Jugendlichen gefragt, welche Treffpunkte und Räume sie sich in der eigenen Gemeinde wünschen. So kam die Idee auf, die in die Jahre gekommene Dirt-Bahn in eine moderne Pumptrack-Bahn umzubauen.

    Geschwindigkeits-Wettbewerb mit Musik, alkoholfreien Cocktails und Fahrrad-Check

    „Stop!“ Mit einem scharfen Bremsen kommen die Teilnehmenden am Geschwindigkeits-Wettbewerb vor Bianca Müller zum Stehen. Zu wummernder Musik aus der mobilen Soundanlage wurden nach zwei Durchgängen die drei Erstplatzierten mit einem kleinen Geldpreis und einem Buchgeschenk prämiert. Erholung für alle gab’s anschließend an der kostenfreien Snack- und Getränkebar mit alkoholfreien Cocktails. Einen zusätzlichen kostenlosen Fahrrad-Check bot der mp2Radshop aus Bodenheim. Unterstützt wurde das Jugendhausteam durch die Jugendpflege der Stadt Nierstein, die Mobile Jugendarbeit Mittleres Selztal und durch das Kinder- und Jugendbüro der Verbandsgemeinde Rhein-Selz.

    Wasserzugang und Hüttenbau

    Mit der Eröffnung ist der Bau der Pumptrack-Bahn – wenn es nach den Jugendlichen geht – jedoch noch nicht beendet. Und so wurden noch vor Ort an den Niersteiner Bürgermeister Schmitt die nächsten Wünsche der Jugendlichen herangetragen: einen Wasserzugang, diverses Werkzeug sowie eine Hütte als Unterstand.

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