Aktionswochen im Schülercafé

Auch in diesem Herbst findet für euch im Schülercafé ein Mit-Mach-Projekt statt. Nach zwei erfolgreichen Aktionswochen zu den Themen „Nachhaltigkeit – Stoff statt Plastik“ und „Selbstoptimierung – ohne Ende?“ geht es beim aktuellen Projekt um eure ganz persönliche Auseinandersetzung rund um „Männer und Frauen – Wahrheit und Vorurteile“. Neugierig? Dann ab ins Jugendhaus!

Jeweils dienstags und donnerstags könnt ihr an wöchentlich neuen Quiz teilnehmen, dabei geht es um diese Fragestellungen:

  • Was ist typisch Mann oder typisch Frau?
  • Was erwarte ich von meinem Traumpartner?
  • Welche Werte und Normen begleiten mein Leben?
  • Wie wird meine Zukunft aussehen?
  • Wie stehe ich zu Sexualität und HIV?

Aus allen Teilnehmenden verlosen wir wöchentlich ein Freiessen / Freigetränk im Schülercafé – mitmachen lohnt sich! Auch ein Fotowettbewerb ist wieder mit dabei, nähere Infos bekommt ihr natürlich direkt im Jugendhaus bei Heike und Jürgen.

Selbstverständlich gibt es auch weiterhin ein frisch gekochtes Essen und eine entspannte Atmosphäre, um die Mittagspause fernab vom Schulalltag zu genießen.

UPDATE JANUAR 2017: Auswertung / Fazit der Aktion

1. Die Wünsche an den Traumpartner sind für Männer und Frauen weitgehend übereinstimmend. Im Vordergrund stehen Eigenschaften wie: sich für den Partner Zeit nehmen, Bildung und Selbstständigkeit. Weniger wichtig ist es den Befragten, dass der Partner im Freundeskreis beliebt ist oder schöne Geschenke gibt.

2. Bei der Zukunftsgestaltung stehen eine stabile Partnerschaft, eine interessante Arbeit und Frendschaften an vorderster Stelle. Weniger wichtig sind Heiraten, ein eigenes Haus oder Kinder.

3. Bei der Frage von Werten und Normen sind freie Meinungsäußerung, Respekt, Toleranz und Gerechtigkeit die wichtigsten Punkte. Für die Besucher/innen des Schülercafés spielen jedoch die zehn Gebote oder Religion und Glaube eine eher untergeordnete Rolle in ihrem Leben. Die Demokratie liegt im Mittelfeld.

4. Die Frage, ob wir heute noch Werte und Normen brauchen, beantworten alle teilnehmenden Jugendlichen positiv. Sie werden als notwendig für unser Zusammenleben und friedliches Miteinander erachtet .